Frische Ideen angewandt

Frankfurter

Zukunfts

Kongress

23. & 24. FEBRUAR 2021

04.01.2021

Ins Handeln kommen – durch "Telekinese"

Karl-Heinz Schulz und Michaela Sadewasser im Interview

Es gibt Kongresse zur Digitalisierung, Kongresse zu New Work, Kongresse zu Nachhaltigkeit. Ach ja, und Zukunftskongresse sowieso. Warum dann noch einer? Weil es bislang keinen gibt, der diese drei Zukunftsthemen zusammen denkt. Das ändert sich jetzt. Im Interview erklären zwei der Macher, Michaela Sadewasser und Karl-Heinz Schulz von Mandelkern, warum es einen solchen Kongress braucht. Weil der Erfolg viele Mütter und Väter hat, kommt im nächsten Interview die Hochschulleitung des Kongresspartners, der Frankfurt UAS, zu Wort.

Mandelkern blickt zurück auf eine lange Ära der Demografiekongresse. Jetzt gibt es einen Frankfurter Zukunftskongress. Was ist anders? Was ist geblieben?
Die kurze Antwort ist: Das Thema Demografie ist weiter wichtig. Aber wir wollen es stärker in den Kontext noch größerer Themen stellen wie Nachhaltigkeit und digitale Transformation. Die lange Antwort: Die letzten zehn Jahre waren für KMU vor allem durch den Fachkräftemangel geprägt. Wie finde ich neue MitarbeiterInnen, wie kümmere ich mich um die älteren, damit sie mir möglichst lange erhalten bleiben? Das allein reicht heute aber nicht mehr. Heute müssen Unternehmen sich zudem mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen beschäftigen – auch, um für junge BewerberInnen attraktiv zu sein. Zu guter Letzt bleibt die Digitalisierung für viele Kommunen und Unternehmen immer noch eine Herausforderung, wobei Corona der Digitalisierung schon einen gehörigen Schub gegeben hat. Jetzt stellen sich viele KMU die Frage: Wie geht es nach der Krise weiter?

Die Region Frankfurt Rhein Main schätzte den Demografiekongress insbesondere dafür, dass Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen und Organisationsgrößen zusammen an Impulsen für die Gestaltung der Region zu arbeiten. Netzwerke sind entstanden. Sogar langjährige Geschäftsbeziehungen. Networking unter Social Distancing heißt Bildschirm statt Blickkontakt – was war die Herausforderung für Mandelkern bei der Übersetzung der bisher analogen Interaktion in den digitalen Raum?
Die Herausforderung bestand vor allem darin, die Chancen zu erkennen. Denn für jedes Bedürfnis gibt es ein Angebot. Das sehen wir an all den neuen digitalen Formaten, seien es Streaming, Apps oder Collaboration Tools, die in den letzten Monaten wie Pilze aus dem Boden schossen. Für uns hieß das ausprobieren, mitmachen, testen – eine Meinung bilden. Das analoge Erlebnis ersetzt keins von denen. Und gut ist aus unserer Sicht nur die Technik, die man kaum merkt, die leichtgängig ist ohne Chi-Chi. Neben der Technik geht es um die richtige Methode. Wir haben gesehen, dass man auch in Zoom-Denkräumen exzellent miteinander diskutieren kann. Wenn die Zuschauer dann noch entsprechend der neuen Sehgewohnheiten angesprochen werden (was viel mit dem richtigen Timing, einwandfreier Qualität und Schaffung von Emotionalität zu tun hat), entsteht Lust auf Vernetzung. Das aber erst einmal rauszubekommen, hat uns viele Lernkurven gekostet. Am 23. und 24. Februar werden wir sehen, wie gut uns das gelungen ist!

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Es ist August 2021, ein halbes Jahr ist seit dem ersten Frankfurter Zukunftskongress vergangen. Was ist aus den Ideen in den Denkräumen geworden? Und welche Rolle spielt dabei aus Mandelkerns Sicht die Frankfurt University of Applied Sciences?
Aus den Talkrunden und Denkräumen haben wir so viele Ideen mitgenommen, dass sich die Partner auch unterjährig vernetzen und gute Lösungen weiter vorantreiben wollen. Damit unterscheiden wir uns von anderen Kongressen, bei denen es beim Reden bleibt (was durchaus wichtig ist, weil es noch viel zu diskutieren gibt). Wir wollen aber ins Handeln kommen und das kann nicht bis 2022 warten! Die Hochschule bietet viel Forschungs-Know how, von dem regionale Unternehmen profitieren – erste Kooperationen sind durch den Kongress entstanden. Und wer in diesem Jahr das persönliche Networking vermisst hat, trifft sich auf den Veranstaltungen der Frankfurt UAS, die just zum ersten Frankfurter Zukunftskongress ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Auf dem Campus tüfteln wir dann bei Worscht und Äppler schon an den Themen für den nächsten Zukunftskongress.

Erfahren Sie mehr über zwei der Macher des Frankfurter Zukunftskongresses Michaela Sadewasser und Karl-Heinz Schulz.

 

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